Close
0
  • Herzensstücke

Home Organization Challenge: Die Küche

Seit mehren Jahren fordert uns Tony von A Bowl full of Lemons mit ihrer Home Organization Challenge heraus unser komplettes Haus in nur 14 Wochen komplett aufzuräumen und zu putzen. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal daran teilgenommen, konnte aber die 14 Wochen aufgrund umfassender Renovierungsmaßnahmen an unserem Haus nicht abschließen. Dieses Jahr bin ich wieder mit von der Partie. Aber auch in diesem Jahr werden ich nicht alles schaffen können, da die Renovierungen immer noch andauern. Trotzdem möchte ich mein Bestes geben, um mein Häuschen so gut wie möglich auf Hochglanz zu bringen.

Die Challenge ist bereits in vollem Gange. Aber keine Sorge, man kann jederzeit einsteigen. Ich nehme euch heute mit in die 1. Zone, meine Küche.

Woche 1: Die Küche

Da die Küche meist Dreh- und Angelpunkt der Familie ist, beginnt die Challenge genau dort. Meine Küche ist der wahrscheinlich meist genutzte Raum bei uns. Und obwohl ich akribisch darauf achte, was so alles in den einzelnen Schubladen landet, staut sich doch einiges an im Laufe der Zeit.

Begonnen habe ich mit dem Leerräumen der Arbeitsfläche, um Abstellfläche zu haben. Anschließend habe ich einen Schrank und eine Schublade nach der anderen ausgeräumt, gereinigt und nur das wieder zurückgestellt, was wirklich hinein gehört und auch hinein muss. Alles überflüssige flog rigoros raus. Dieses Prinzip funktioniert jedoch nur, wenn die Schubladen schon vorher mit System eingeräumt waren. Soll ein neues Ordnungssystem entstehen, hilft es sich vorher einen Plan zu schreiben oder zu malen, wo später alles zu finden sein soll. Beim Planen habe ich mir genau überlegt, was ich wo brauche. Ich habe meine gesamte Küche in Zonen eingeteilt. Wie ich erst beim Planen gemerkt habe, hat sich meine Kochzone weg vom Herd, hin zu meiner neuen Küchenmaschine verlagert. Also habe ich kurzerhand umgeräumt.

 

Kochzone:

Nach dem Kauf meines Thermomixes koche ich tatsächlich hauptsächlich mit diesem Gerät und weniger am Herd. Daher war es nur logisch, dass meine Gewürze und das Thermomix-Zubehör griffbereit sein müssen. Diese habe ich in die Schubladen direkt unter der Maschine gelagert. Auf der Arbeitsplatte, immer zugänglich, habe ich die wichtigsten Zutaten, wie Öl, Essig, Salz, Zwiebeln und Knoblauch arrangiert. Dort befindet sich auch ein Glas mit Löffeln und scharfen Messern, die ich sehr häufig zum Abmessen und Kochen brauche. Damit hört das Gerenne zur Besteckschublade auf.

Kaffeezone:

Neben der Kaffeemaschine befindet sich jetzt ein Tablett mit unseren Lieblingstassen und einem Vorratsbehälter mit Kaffeebohnen. Da wir weder Sirup noch Zucker in unserem Kaffee trinken, bleibt es bei diesen Basisdingen. Wer jedoch gerne mit Kaffeespezialitäten experimentiert, kann sie sich eine eigene kleine Kaffeebar aufbauen.

Kühlschrank:

Obwohl der Rest der Küche meist gut durchorganisiert war, herrschte im Kühlschrank immer Chaos. Um dem Herr zu werden und nicht Sachen in den Untiefen des Kühlgerätes zu verlieren, habe ich in Kühlschrankboxen investiert und diese beschriftet. Damit hat auch der Rest der Familie die  Chance hat das neue System zu durchschauen. Was für mich so logisch erscheint, ist für meinen Mann ganz und gar nicht logisch. Da helfen nur Schilder, auch wenn das meinen Mann an den Rande des Wahnsinns treibt.

Aufbewahrungszone:

Für meine Trockenprodukte und Backzutaten habe ich in Vorratsgläser investiert. Diese halten lästige Motten fern, beziehungsweise schließen sie ein, falls die Larven bereits mit gekauft wurden. Im Vergleich zu anderen Aufbewahrungssystemen sind diese Gläser erschwinglich und sehen gut aus. Zur Beschriftung habe ich Tafelaufkleber mit Flüssigkreide beschriftet. So kann ich den Inhalt der Gläser jederzeit und problemlos austauschen.

Putzen:

Mittlerweile besitze ich nur noch Basisreinigungsmittel. Die ganzen Flaschen, Sprays und Packungen nehmen nur Platz weg und bieten kaum Mehrwert. Dafür habe ich in gute Mikrofasertücher investiert und diese zusammengerollt in einem Körbchen gelagert. Daneben liegen verschiedene Bürsten, Geschirrtücher und Scheuerschwämme.

Krimskrams:

Die Schublade muss einfach sein! Irgendwo muss der ganze Kram ja hin. In meiner Krimskrams-Schublade findet man nicht nur Stifte, Klebeband und Papier. Auch ein paar Werkzeug-Essentials habe ich dort gelagert. So muss man nicht für jedes verdammte Schräubchen in die Garage oder in den Keller rennen, um einen Schraubenzieher zu holen.

Arbeitsfläche:

Diese möchte ich so leer, wie irgend möglich halten. Bis auf Kaffeemaschine und Thermomix stehen keine Geräte offen herum. Toaster, Slow Cooker und andere Gerätschaften, die nur sporadisch eingesetzt werden, habe ich in Schubladen oder im Keller verstaut. Sachen, die nur 1-2 mal im Jahr verwendet werden, verstopfen damit nicht mehr wertvollen Platz in der Küche.

Häufig fanden sich auch noch Blätter, Briefe, Rezepte, Coupons und der gleichen auf der Arbeitsplatte. Briefe und wichtige Blätter (z.B. von der Schule) habe ich in eine Sichtmappe gesteckt. Rezepte habe ich in einen Ordner abgeheftet. Coupons, Prospekte, Briefumschläge, Briefmarken, Gutscheine usw. landeten in einer Fächermappe. Alles zusammen steckt in einem Zeitungshalter von Ikea. Hefte, Blöcke und sonstiges habe ich in einer Dokumentenbox von Semikolon versteckt.

 

Das Ziel der ganzen Aktion ist, dass alles aus der Küche raus ist, was nicht dorthin gehört oder nicht mehr benötigt wird. Der übrig gebliebene, nützliche Rest soll so funktional und ästhetische wie möglich aufbewahrt werden.

 

Related Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.