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  • Herzensstücke

Neuer Gartenweg und Kampf dem Unkraut

Während im Haus die Arbeiter toben, versuche ich mein Bestes in unserem Garten. Vom fundierten Gärtnerwissen und Landschaftsplanung bin ich weit entfernt. Ich schaffe es eine Brennnessel von einer Hortensie zu unterscheiden, damit endet mein fachliches Wissen auch schon. Daher habe ich mich bei der Planung meiner Hecke und des Schattenbeetes auf die Planung von Gärtner Pötschke verlassen und einfach ein fertiges Paket bestellt. Im Herbst wurden die Pflänzchen, oder eher kleine Töpfchen mit Erde und manchmal mit vereinzelten Stückchen, geliefert. Bei manchen Blumentöpfen war ich mir nicht sicher, ob die da die Pflanze vielleicht komplett vergessen haben. Zu sehen war auf jeden Fall mal so garnix. Ich hab die mickrigen Krutzeldinger dann doch verpflanzt. Was soll ich auch sonst machen, für die Tonne waren sie dann doch zu teuer. Schon klar, im Herbst haben Sträucher keine Blätter, aber irgendwie sah einfach alles mausetot aus.

Aber! Jetzt muss ich doch mal eine Lanze für Gärtner Pötschke brechen, alle, ausnahmslos alle Pflanzen sind angegangen! Auch die Krutzeldinger! Und nicht nur das, sie gedeihen jetzt im Frühling wirklich prächtig! Ich habe die Hoffnung, dass wir spätestens im nächsten Sommer eine dichte Hecke haben und uns der Blick auf den dahinterstehenden Sprinter und sonstige Autos in Zukunft erspart bleibt.

Um mir auf lange Sicht Arbeit mit dem Unkraut jähten zu ersparen, habe ich mich dafür entschieden eine dicke Schicht Rindenmulch auf die angelegten Beete zu verteilen. Dass der ganze Kram sich nicht auf dem Rasen verteilt, habe ich dann noch eine Rasenkante aus Metall in den Boden gehämmert. Zuerst hab ich mal schön mit dem Hammer draufgekloppt, dass sich die Rasenkante in den Boden schiebt. Schwerer Fehler sag ich nur! Erst mit dem Spaten vorboren und vor dem draufhauen ein Brett auf das Metall legen, sonst gibts unschöne Dellen! Extra für euch getestet! Aus den Fehlern anderer kann man schließlich auch lernen.

Der bisherige Weg durch unseren Garten zu meinen Schwiegereltern, ist extrem hässlich und zudem auch noch unpraktisch. Kein Mensch läuft erst geradeaus auf dem Weg entlang, nur um dann scharf rechts abzubiegen. Wir sind den ganzen Winter über quer über den Rasen gelatscht und haben damit eine ganz tolle Spur, im jetzt nicht mehr ganz so vorhanden Rasen, hinterlassen. Ich habe mich daher entschieden den neuen Weg in unserer natürlichen Laufrichtung zu verlegen. Dann wird er hoffentlich in Zukunft auch benutzt!

Die Steine habe ich recht günstig im Globus Baumarkt erstanden. Der Verkäufer hat mir versichert, dass sie frostbeständig und stabil sind, zumindest die dickeren Platten. Also habe ich mir die dicksten Steine davon ausgesucht. Zuhause habe ich sie zunächst auf den Rasen ausgelegt und zu schönen Trittplatten zusammen gepuzzelt. Da ich mit dem Rasenmäher einfach über die Platten rüber fahren möchte, muss ich sie jetzt auch noch einbuddeln, was nicht ganz so einfach ist, wie ich gehofft hatte. Aber nun, danach sieht es hoffentlich besonders schön aus.

Herzliche Grüße

Natalie

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