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Organize My Home: 10 Schritte zu einer ordentlichen Küche

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  • Herzensstücke

http://herzensstuecke.net/10-einfache-moeglichkeiten-etwas-zu-beschriften/Wie in jedem Frühjahr habe ich mir mal wieder vorgenommen neue Ordnung in meiner Küche zu schaffen und sie gründlich zu reinigen. Dabei habe ich natürlich wieder ausgemistet was das Zeug hält und so einiges entsorgt oder verschenkt. Mein Mann kann darüber mittlerweile nur noch milde lächeln, aber ein paar anderen Personen in unserem Familienkreis stellen sich regelmäßig die Haare, wenn sie sehen, was ich so alles weggebe. Aber mir, und eigentlich meiner gesamten Kleinfamilie, hilft es ungemein. Alles fühlt sich so viel leichter und unbeschwerter an. Kein Mensch braucht 10 Kochlöffel und 5 Suppenkellen, es sei denn du arbeitest in einer Großküche.

Gott sei Dank hat sich die Einteilung meiner Küche in Arbeitszonen (dazu hier mehr) im letzten Jahr im Großen und Ganzen so bewährt, daher musste ich nicht viel umräumen. Lediglich die Backzutaten konnten wieder in die unteren Schubladen ziehen. Meine Kleine ist mittlerweile 2,5 Jahre alt und räumt nicht mehr ständig alle Schubladen aus.

Ordnung in der Küche schaffen

 

Scandinavian kitchenIkea Lack Regal in der Küche einräumen

ORDNUNG IN DER KÜCHE SCHAFFEN: DIE 10 SCHRITTE ZU EINER AUFGERÄUMTEN KÜCHE

Schritt 1 – Planung

Ist deine Küche schon recht ordentlich und hat bereits eine gute Grundstruktur, reicht es aus, im Uhrzeigersinn Schublade für Schublade und Schrank für Schrank auszuräumen, zu putzen und wieder einzuräumen.

Braucht deine Küche jedoch eine Generalüberholung oder räumst du vielleicht gerade eine neue Küche ein, musst du dir zunächst klar darüber werden, was du in deiner Küche alles machen möchtest: Ist es ein reiner Ort zum Kochen? Oder brauchst du Sitzgelegenheiten und Platz für Spielsachen? Oder wird hier vielleicht auch gegessen und gebastelt? Erst wenn du dir darüber im Klaren bist, kannst du deine Küche in Arbeitszonen einteilen.

Küchenorganisation

Mögliche Zonen in deiner Küche:

  • Kochen: Gewürze, Öl, Töpfe, Pfannen, Kochlöffel, …
  • Putzen: Lappen, Putzmittel; Geschirrspültabs, Küchenrolle, Mülltüten, Schwämme, …
  • Vor- und Zubereiten: Schüsseln, Messer, Bretter, Mixer, Zitronenpresse, …
  • Vorrat: Mehl, Milch, Nudeln, Konserven, …
  • Backen: Handmixer, Keksausstecher, Nudelholz, Backformen, …
  • Geschirr: Teller, Gläser, Tassen, Dosen, …

Zeichne dir einen Plan und beschrifte die Schubladen und Schränke mit ihren geplanten Inhalten. Zusätzlich besorgst du dir mehrere Kartons oder Wäschekörbe und beschriftest sie mit deinen geplanten Zonen.

Schritt 2  – Freie Fläche schaffen

Erst mal ist es wichtig sich eine große freie Fläche zu schaffen, um den ganzen Kram aus den Schubladen und Schränken abstellen zu können. Einfach mal alles beiseite räumen, zum eigentlichen aufräumen und organisieren der Schränke kommen wir später. In meinem Fall ist das die Kücheninsel.

Schritt 3 – Ausräumen

Egal, ob du deine Küche komplett überarbeitest oder ihr nur eine Schönheitskur gönnst, nimm dir nicht zu viele Schubladen und Schränke auf einmal vor. Es könnte dich nach der anfänglichen Euphorie leicht entmutigen und völlig überfordern. Auch wenn es in einigen Büchern anders gefordert wird, habe ich festgestellt, dass es viel leichter ist in kleinen Schritten vorwärts zu gehen.

Nimm dir immer nur eine Schublade oder einen Schrank auf einmal vor. Ich bin dabei im Uhrzeigersinn vorgegangen. Räume einfach alles auf deine freie Fläche.

Schritt 4 – Ausmisten

Überlege dir bereits beim Ausräumen, ob du das jeweilige Teil tatsächlich noch brauchst und ob es die Freude bereitet. Und das meine ich tatsächlich ernst. Natürlich schlägt mein Herz beim Anblick eines schnöden Kochlöffels nicht unbedingt höher, aber man kann das Nützliche auch mit dem Schönen verbinden. Für mich persönlich ist es wichtig, das alles nicht nur funktional ist, sondern auch meinen ästhetischen Ansprüchen genügt. Plastik und unschön verfärbte Küchenutensilien habe ich mittlerweile fast komplett verbannt und durch schönere Versionen ersetzt. Sei dabei ruhig gnadenlos. Auch wenn du 5 wunderschöne Zitronenpressen besitzt, brauchst du doch nur eine. Lass die restlichen 4 los und gebe sie Jemandem, der sie braucht und sich daran erfreuen kann. Der Lohn für dich ist mehr Platz in deinen Schränken und mehr Leichtigkeit in deiner Küche. Du wirst sehen, deine nächste Putzaktion in der Küche wird wesentlich einfacher ausfallen, wie dieses Mal. Mit jedem entsorgten Teil, wird es einfacher. Versprochen!

Schritt 5 – Putzen

Nun wird der Schrank oder die Schublade gründlich gereinigt. Ich habe sie zunächst ausgesaugt und anschließend ausgewischt. Bei unschönen Streifen hilft ein Schmutzradierer recht gut.

Schritt 6 – Kategorisieren

Überlege dir nun genau, in welche deiner Zonen die ausgeräumten Sachen gehören und räume sie in die entsprechende Kiste aus Schritt 1. Dort bleiben sie, bis du zu den entsprechenden Schubladen und Schränken kommst. Das hat den Vorteil, dass du nicht alles an einem Tag schaffen musst, die Sachen sind bereits vorsortiert und können leicht zur Seite geräumt werden. So behälst du weiterhin eine funktionierende Küche und deine Familie sitzt nicht vor einem leeren Teller.

Schritt 7 – Einräumen

Ist deine Schublade erst einmal sauber, kannst du die geplanten Sachen für diese Schublade oder diesen Schrank zurück räumen. Ich würde an dieser Stelle noch nicht damit beginnen alles zu organisieren und vielleicht bereits Ordnungshelfer zu kaufen. Solange noch nicht die ganze Küche abgearbeitet wurde, können noch weitere Sachen in die einzelnen Schränke dazu kommen. Vielleicht stellt sich auch heraus, dass dein Plan nicht aufgeht, weil es doch zu viele Gegenstände in einem Schrank werden. Daher stellst du einfach erst einmal alles hinein, ohne Kisten und Körbe. Das kommt im nächsten Schritt dran.

Küche richtig aufräumen

 Schritt 8 – Organisieren

Wenn du nun alle Schränke und Schubladen ausgeräumt, geputzt und sortiert hast, kommt der schöne Teil dieser Aktion. Darin kann ich voll aufgehen, was mein Mann für völlig Gaga hält, aber was weiß der schon.

Nimm dir nun wieder im Uhrzeigersinn Schublade für Schublade und Schrank für Schrank vor und überlege dir, wie du diese Schublade oder diesen Schrank sinnvoll organisierst. Wichtig ist hierbei, dass du es nicht komplizierter machst, wie es eigentlich sein müsste. Nutze zum Beispiel eher Kisten und Körbe als Boxen mit Deckel. Es sei denn, du musst Süßigkeiten vor Mann und Kindern verstecken.

Da meine Küche von Ikea ist, nutze ich auch viele Ordnungshelfer von Ikea, da sie auf die Größe meiner Schubladen abgestimmt sind.

Kleinteile in der Küche aufräumen Pfannen und Topfdeckel aufräumen Gewürze aufbewahren und organisieren Küchenschubladen aufräumen Backbleche und Kuchenformen richtig aufbewahren

Schritt 9 – Beschriften

Wenn du deine Vorräte in Gläser umgefüllt hast, solltest du sie natürlich auch beschriften, dass es nicht zu Verwechslungen kommt. Auch bei so manch einer Kiste kann das sinnvoll sein. Schließlich wird die Küche meist auch von anderen Familienmitgliedern genutzt (weitere Tipps dazu findest du hier).

Schritt 10 – Nochmal Putzen

Nochmal Putzen? Echt jetzt? Jap! Denn bisher haben wir nur die Schränke von innen geputzt. Jetzt kommen noch die Fronten, die Fußleisten, die Arbeitsflächen, Elektrogeräte, … dran.

Wenn du jetzt noch auf den Schränken wischst, die Fenster und den Boden putzt, hast du eine Pikobello Küche!

Genieße sie!

Natalie

 

P.S.: Weitere richtig gute Tipps rund um die Küche findest du bei folgenden Blogs:

Rosanisiert

A Bowl Full Of Lemons (Englisch)

At Home With Nikki (Englisch)

Relleomein

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